Ablauf der FSP
Teil 1: Zahnarzt-Patient-Gespräch
Der Prüfungskandidat führt ein Anamnesegespräch mit einem simulierten Patienten, den ein zahnärztliches Mitglied des Prüfungskommission spielt. Hierbei werden Verdachtsdiagnosen formuliert und erläutert. Es werden Vorschläge zur weiteren Diagnostik und Therapie gemacht und dem Patienten die vorgesehenen Behandlungsmaßnahmen erklärt.
Neben dem sicheren Verstehen der Angaben des Patienten steht in diesem Prüfungsteil eine für den Patienten klar verständliche Sprache unter Verwendung möglichst weniger Fremdwörter und zahnmedizinischer Fachtermini im Vordergrund. Der Kandidat darf schriftliche Aufzeichnungen (Notizen) anfertigen.
Teil 2: Schriftlicher Bericht
Der Prüfungskandidat trägt die im Zahnarzt-Patient-Gespräch gewonnenen Informationen in einem schriftlichen Arztbericht zusammen.
Dies soll in ganzen Sätzen erfolgen. Der Kandidat darf seine zuvor während des Zahnarzt-Patient-Gesprächs angefertigten Notizen nutzen. Die Dokumentation findet in einem separaten Raum statt.
Teil 3: Zahnarzt-Zahnarzt-Kommunikation
Der Prüfungskandidat gibt die im Zahnarzt-Patient-Gespräch gewonnen Informationen an ein zahnärztliches Mitglied des Prüfungskommission weiter. Die Informationen sollen dabei prägnant dargestellt werden.
Anschließend führt der Kandidat das weitere Gespräch mit dem Prüfer. Zum Schluss werden zahnmedizinische Fachbegriffe abgefragt, die der Prüfungskandidat in deutschsprachigen Bezeichnungen schriftlich auflistet.
Die Mitglieder des Prüfungskommission bewerten die Fachsprachenprüfung nach einem einheitlichen, strukturierten Schema. Sie teilen dem Prüfungskandidaten das Ergebnis unmittelbar nach der Prüfung mit.